• Besuch der Ausstellung im Limesmuseum Aalen: Fremde Nachbarn – Rom und die Germanen

    LImesmuseum Sankt-Johann-Straße 5, Aalen

    Römer und Germanen – zwei Kulturen, die über Jahrhunderte nebeneinander lebten, sich begegneten, bekriegten und beeinflussten. Zwischen Handel, kulturellem Austausch, Allianzen und Auseinandersetzungen lagen Nähe und Distanz oft dicht beieinander. Nationale und internationale archäologische Funde beider Kulturen lassen Geschichten lebendig werden, die uns bis heute etwas über ihr Zusammenleben erzählen. Denn das Verhältnis zwischen Römern und Germanen formte nicht nur das antike Europa – es wirft auch Fragen auf, die bis in unsere Gegenwart reichen. Die Große Sonderausstellung erzählt von Begegnungen und dem Alltag der Menschen diesseits und jenseits des Limes: von Waffen und Weingefäßen, von römischen Städten und germanischen Dörfern, von Grabbeigaben und Inschriften. - Führung: Museumsleiterin Julia Datow-Enslin.

    euro10
  • Achttägige Studienreise nach Apulien: Auf den Spuren der Staufer

    Apulien, Italiens südöstlichste Region, bietet eine vielfältige Landschaft mit langen Küsten, weiten Hochplateaus und sanften Hügeln, Olivenhainen und den einzigartigen Trulli-Steinhäusern. Und es glänzt mit reicher Kultur, mit schönen Städtchen, romanischen und barocken Bauten und weit zurückreichender Geschichte. Apulien ist eng mit den Staufern verbunden, da Kaiser Friedrich II. das Gebiet zu seinem bevorzugten Herrschaftsgebiet machte und dort ein mannigfaltiges kulturelles und architektonisches Erbe hinterließ. Wir folgen auf der Reise den Spuren der Staufer, entdecken aber darüber hinaus auch die besonderen Schätze Apuliens.
    Verlauf der Studienreise vom 9. bis 16. April 2026:
    1. Tag: Fluganreise mit Eurowings nach Bari, Transfer nach Barletta (vier Übernachtungen in Barletta);
    2. Tag: Troja und Monte S. Angelo;
    3. Tag: Canossa und Castel del Monte;
    4. Tag: Barletta und Trani;
    5. Tag: Altamura und Sassi di Materna (drei Übernachtungen in Marina di Ostuni);
    6. Tag: Otranto und Lecce;
    7. Tag: Alborello und Ostuni;
    8. Tag: Bari und Rückflug. -
    Leistungen: Flüge, Transfers, alle Ausflüge und Eintrittsgelder; 7 Übernachtungen mit Frühstück im DZ oder EZ; 2 x Mittagessen, 3 x Abendessen; qualifizierte Reiseleitung und Führungen. -
    Reisepreis p. P.: im Doppelzimmer 2.080 Euro; im Einzelzimmer 2.420 Euro. -

    Die Reise wird exklusiv von Binder-Reisen für den WGAV durchgeführt. Die detaillierte Reisebeschreibung mit Anmeldeformular erhalten Sie beim WGAV (info@wgav.de).

  • Soirée: Beiderseits des Rheins: Musik des 17. Jahrhunderts für Cembalo

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Die linksrheinischen Besitzungen Württembergs verbanden das Herzogtum eng mit Frankreich, besonders dem heutigen Elsass. Auch in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges und dessen Nachwirkungen gab es im Bereich der Musik vielfältige Beziehungen und einen intensiven Austausch. Der in Stuttgart geborene Johann Jakob Froberger ist mit seiner mehrjährigen Anstellung bei Herzogin Sibylla von Württemberg-Mömpelgard in Héricourt ebenso ein Beispiel dafür wie der wohl in Paris bei J. B. Lully ausgebildete und später auch in Stuttgart tätige Komponist Johann Sigismund Kusser. Die im Konzert erklingenden Werke veranschaulichen diesen kulturellen Austausch und weisen zugleich auf biographische Verbindungen zwischen dem Elsass, Straßburg, Paris und Stuttgart hin. Der Abend verspricht ein außergewöhnliches Konzert mit kaum je gehörter deutsch-französischer Musik. - Ausführende: Alexander Gergelyfi, Cembalo, und Prof. Dr. Joachim Kremer, Moderation.

    frei
  • Führung durch die Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Kostbare Schätze aus 750 Jahren deutsch-französischen Beziehungen

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Die gemeinsam vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Institut Français in Stuttgart zweisprachig gestaltete Ausstellung präsentiert herausragende Zeugnisse deutsch-französischer Geschichte vom späten Mittelalter bis heute. Damit werden die Höhepunkte gemeinsamer Begegnungen über die Grenzen hinweg eindrücklich vor Augen geführt – in Frieden und Krieg, in Freundschaft, Konkurrenz und Partnerschaft. Die Brennpunkte deutsch-französischer Begegnungen von 1274 bis in unsere unmittelbare Gegenwart werden als Ensembles von historischen Dokumenten und wertvollen Objekten vorgestellt. Die politische und kulturelle Nähe Frankreichs und Deutschlands kommt dabei gerade in der engen Verbindung zwischen Württemberg und Montbéliard sowie dem Elsass mit Straßburg besonders zum Ausdruck. Die reichen Bestände des Hauptstaatsarchivs bieten dafür eine große Auswahl und werden durch zahlreiche internationale Leihhaben ergänzt. - Führung: Prof. Dr. Peter Rückert, Leiter des Hauptstaatsarchivs Stuttgart

    Euro5
  • Religiöse Kunst und historische Zeugnisse in Rottenburg und Sülchen

    Abfahrt: Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße, Parkbucht beim Haus der Geschichte

    Ziel unserer Tagesfahrt ist Rottenburg am Neckar, das als Teil der einstigen Grafschaft Hohenberg im 14. Jahrhundert an die Habsburger fiel und 1805 an Württemberg kam. Mit der Gründung der Diözese Rottenburg-Stuttgart 1821 wurde Rottenburg Bischofssitz. Das Museum der Diözese gehört zu den ältesten Institutionen seiner Art und beherbergt eine der bedeutendsten Bestände mittelalterlicher Kunst in Baden-Württemberg. Begründet wurde es 1862, als der Rottweiler Pfarrer Johann Georg Martin Dursch seine Sammlung altschwäbischer Malerei an Joseph von Lipp, den damaligen Bischof von Rottenburg, verkaufte. Seitdem stetig gewachsen, präsentiert das Museum heute neben einer reichen Auswahl spätmittelalterlicher Malerei und Skulptur eine eindrucksvolle Sammlung sakraler Schatzkunst, herausragende Beispiele der Volkskunst wie auch die größte Reliquienglassammlung im deutschsprachigen Raum. Im letzten Jahr wurde das Museum, das in der ehemaligen Klosterkirche des Karmeliterklosters untergebracht ist, umgebaut und die Sammlung neu aufgestellt. Im Rahmen einer exklusiven Führung können wir das einzigartige Museum und seine Bestände kennenlernen.
    Nach einem Gang durch die Altstadt und dem Mittagessen werden wir das Diözesanarchiv besuchen, das im Gebäude des Bischöflichen Ordinariats untergebracht ist und das kirchliche Archivgut der Diözese Rottenburg-Stuttgart verwahrt. Wir erhalten dort einen Einblick in Zuständigkeit und Bestände des Archivs und sehen wertvolle Originale. Anschließend fahren wir nach Weggental; die Wallfahrtskirche präsentiert sich als prächtige Barockkirche und frühes Beispiel des Vorarlberger Münsterbauschemas. Von dort geht es nach Sülchen. Die heutige Sülchenkirche, entstanden um 1450, zeigt Reste des romanischen Kirchenbaus des 12. Jahrhunderts. Bei Grabungen ab 2012 entdeckten ArchäologInnen den seltenen Fund einer dreischiffigen Pfeilerbasilika aus der Zeit um 1000 n. Chr. als Vorgängerbau. Die noch ältere, bei den archäologischen Untersuchungen nachgewiesene kleine Steinkirche geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Mit dem Fund des darunterliegenden Friedhofs, der in das 6. Jahrhundert datiert, ist belegt, dass Sülchen seit 1500 Jahren als Bestattungsplatz dient. Das 2017 eröffnete und mit Führung zugängliche Sülchen-Museum, eine Zweigstelle des Diözesanmuseums, präsentiert in der Unterkirche eine multimediale Ausstellung und zeigt die bei den Grabungsarbeiten 2011 bis 2017 gefundenen archäologischen Kunstschätze. Die Grablege der Rottenburger Bischöfe ist Teil der Neugestaltung in der Unterkirche. -
    Leitung: Dr. Nicole Bickhoff, Stuttgart; örtliche Führungen: Prof. Dr. Melanie Prange, Leiterin des Diözesanmuseums; Angela Erbacher, Leiterin des Diözesanarchivs; Archäologe Matthias Raidt, Diözesanmuseum Rottenburg

    Euro58,00
  • Führung durch die Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Kostbare Schätze aus 750 Jahren deutsch-französischen Beziehungen

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Die gemeinsam vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Institut Français in Stuttgart zweisprachig gestaltete Ausstellung präsentiert herausragende Zeugnisse deutsch-französischer Geschichte vom späten Mittelalter bis heute. Damit werden die Höhepunkte gemeinsamer Begegnungen über die Grenzen hinweg eindrücklich vor Augen geführt – in Frieden und Krieg, in Freundschaft, Konkurrenz und Partnerschaft. Die Brennpunkte deutsch-französischer Begegnungen von 1274 bis in unsere unmittelbare Gegenwart werden als Ensembles von historischen Dokumenten und wertvollen Objekten vorgestellt. Die politische und kulturelle Nähe Frankreichs und Deutschlands kommt dabei gerade in der engen Verbindung zwischen Württemberg und Montbéliard sowie dem Elsass mit Straßburg besonders zum Ausdruck. Die reichen Bestände des Hauptstaatsarchivs bieten dafür eine große Auswahl und werden durch zahlreiche internationale Leihhaben ergänzt. - Führung: Dr. Wolfgang Mährle, Hauptstaatsarchiv Stuttgart

    Euro5
  • Mittelalterliches Flair und oberschwäbischer Barock: Isny im Allgäu

    Abfahrt: Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße, Parkbucht beim Haus der Geschichte

    Die Tagesexkursion führt uns an die baden-württembergische-bayerische Landesgrenze und die Hauptroute der oberschwäbischen Barockstraße. Ziel ist Isny, die ehemalige Reichsstadt, heute ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Ravensburg. Die Stadt beeindruckt mit seinen mächtigen Türmen vor einem malerischen Alpenpanorama: Zusammen mit der Stadtmauer, den Toren und Gebäuden erzählen sie die fast 1000 Jahre alte Geschichte der mittelalterlichen Gründungsstadt. Bei einer fachkundigen Führung erfahren wir mehr über die bewegte Historie und erkunden die Altstadt, die in ihrer Gesamtheit unter Denkmalschutz steht.

    Ein absolutes Highlight in Isny ist die Predigerbücherei, die am Nachmittag auf unserem Programm steht. Die sogenannte Prädikantenbibliothek, die auf eine Stiftung der Isnyer Prädikantenstelle (Predigerstelle) durch den Konstanzer Domherrn Johann Guldin 1462 zurückgeht, befindet sich im gewölbten Raum über der Sakristei der Nikolaikirche. Einrichtung und Bestand sind fast originalgetreu erhalten und gelten als „bibliothekarisches Gesamtdenkmal“. Die Sammlung umfasst 70 Handschriften, darunter das Isnyer Graduale von ca. 1200, 171 Inkunabeln und etwa 2.400 Druckwerke des 16. bis 18. Jahrhunderts, unter denen sich auch Schriften der Reformatoren Luther und Melanchthon befinden. Da aufgrund der räumlichen Enge in der Bibliothek die Gruppe auf zwei Führungen aufgeteilt werden muss, hat die jeweils andere Gruppe die Gelegenheit, das Schloss Isny zu besuchen. Das Schloss war Kloster, Grafensitz und Bürgerspital; heute beherbergt es unter anderem das Stadtmuseum. Die Präsentation zur Stadt- und Regionalgeschichte wurde 2024 neu gestaltet. – Auf dem Rückweg werden wir bei gutem Wetter noch einen Stopp am Schloss Zeil bei Leutkirch einlegen, um von der Schlossterrasse den Blick bis zu den Alpen zu genießen. -

    Leitung: Dr. Silke Schöttle, Ravensburg, Dr. Nicole Bickhoff, Stuttgart; örtliche Führungen: Dr. Alexandra Fesseler und Jan Zingg, Isny

    Euro78,00
  • Stadtspaziergang: Vom Max-Eyth-See zur Burgruine Hofen

    Stadtbahnhaltestelle Max-Eyth-See

    Entdecken Sie eine der interessantesten Ecken Stuttgarts! Unsere Wanderung beginnt am Max-Eyth-See, der in den 1920er Jahren aus einer Kiesgrube entstand und 1971 zu Stuttgarts beliebtem Naherholungsgebiet umgestaltet wurde. Von dort führt der Weg in den historischen Dorfkern von Hofen, das 1120 erstmals erwähnt wird. Der Ort birgt eine konfessionelle Besonderheit: Unter Herzog Carl Eugen entwickelte sich Hofen zu einer katholischen Enklave im protestantischen Württemberg. Wir passieren das historische Fährhaus mit Hochwassermarken und erreichen dann die beeindruckende St. Barbara-Kirche, Stuttgarts einzige Wallfahrtskirche. Unmittelbar daneben zeugt die größte Burgruine der Landeshauptstadt von mittelalterlicher Wehrhaftigkeit. Unter fachkundiger Leitung des Ortshistorikers Wofgang Zwinz werden wir viel Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte des Sees und die Neckar-Schiffahrt, über Spuren römischer Besiedlung, die St. Barbara-Kirche, die Grabdenkmäler auf dem alten Friedhof sowie die Burgruine erfahren. – Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam im Sommerbesen der Familie Scheef einzukehren. -

    Führung: Wolfgang Zwinz, Stuttgart

    Euro10,00
  • Dr. Miriam Régerat-Kobitzsch, Stuttgart: Zwischen Legendenbildung und Quellenkritik – der französische König Henri IV im Spiegel der deutschen und französischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Henri IV (1553–1610) gilt bis heute als der beliebteste französische Herrscher. An diesem Bild hatte der erste Bourbonenkönig bereits selbst mitgewirkt, da er den Wert einer sorgfältig inszenierten Selbstdarstellung erkannt und sich als Begründer einer neuen Königsdynastie und als Friedensbringer nach den lang anhaltenden Religions-und Bürgerkriegen der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts präsentiert hatte. Seine Ermordung auf offener Straße im Mai 1610 nährte den Mythos um den nahbaren und streitbaren Herrscher. Bemerkenswert ist allerdings, dass dieses positive Bild des "bon roi Henri" die Französische Revolution überdauerte und er im 19. Jahrhundert zu einer identifikationsstiftenden Figur der französischen Nation wurde.

    Warum wurde im Kontext des Nationalismus und nationaler Meistererzählungen dieser Vertreter der Monarchie zur idealtypischen Verkörperung eines vermeintlich typisch französischen Wesens überhöht? Wie begegneten deutschsprachige Historiker des 19. Jahrhunderts vor dem Hintergrund des steigenden deutsch-französischen Antagonismus einer solch wirkmächtigen historischen Figur ihrer französischen Nachbarn? Der Vortrag spürt den Elementen und Entwicklungen dieser Legendenbildung nach und betrachtet sie im Lichte deutsch-französischer Beziehungen. - Dr. Miriam Régerat-Kobitzsch ist Kuratorin der Landesgeschichtlichen Sammlung und Stellvertretende Teamleitung (Sammlung) im Haus der Geschichte Baden-Württemberg

    Kostenlos
  • Ein Ort von besonderer Ausstrahlung: Die Stiftskirche in Stuttgart

    Stiftskirche, Stiftsraße 12, Stuttgart

    Die Stiftskirche ist die älteste und größte Kirchengründung im heutigen Stuttgarter Stadtbezirk Mitte. Die einstige Dorfkirche wandelte sich um 1240 in eine herrschaftliche Kirche mit drei Schiffen. Über Jahrhunderte diente sie als Hauptgrablege des Hauses Württemberg. Im Laufe der Zeit wurde die Stiftskirche immer wieder um‐ und ausgebaut, was sich in ihrer Architektur widerspiegelt. Wer genau hinschaut, kann auch heute noch die verschiedenen Stilepochen entdecken.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stiftskirche durch Bombenangriffe schwer zerstört. Der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit brachte gravierende Veränderungen; von 1999 bis 2003 wurde der Innenraum ein weiteres Mal umgebaut. Trotz der Zerstörungen haben sich bedeutende Kunstwerke in und an der Kirche erhalten. -
    Architektur, alte und moderne Kunst sowie tiefgründige Symbolik stehen im Mittelpunkt der Führung.

    Führung: Dipl.-Ing. Ludger Schmidt, Steinenbronn

    Euro5,00