• Stadtspaziergang: Mittelalterliches Besigheim

    Besigheim, Marktplatz

    Der Weinort am Zulauf der Enz in den Neckar bietet eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder in Süddeutschland. Sehenswert ist die gotische Evangelische Stadtkirche. Ein besonderes Schmuckstück in der vielfach renovierten und umgebauten Kirche ist der aus Lindenholz geschnitzte Hochaltar aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Vor dem imposanten Steinhaus steht seit 2011 eine Stauferstele, die daran erinnert, dass der spätere Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1153 dem Markgrafen Hermann III. von Baden den Herrenhof Besigheim schenkte. Dieser war die Keimzelle der späteren Stadt Besigheim, die 1595 durch Kauf an Württemberg fiel. Als Hauptachse der Stadt führt von der unteren Burg die von Fachwerkhäusern gesäumte Kirchstraße zur oberen Burg. Im Zentrum steht der Marktplatz mit dem Rathaus von 1459. Der alemannische Marktbrunnen mit dem Schildhalter, der das badische Wappen zeigt, erinnert an die badische Zeit. -
    Führung: Michael Aumüller M. A., Vorsitzender des Geschichtsvereins Besigheim e.V.

    Euro8
  • Besuch des Instituts für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut

    Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3

    Archive und Bibliotheken des Landes Baden-Württemberg verwahren einmalige Schätze – eine reiche, unersetzliche Überlieferung an Handschriften, Urkunden, Büchern und sonstigen Dokumenten, Siegel, Karten und Pläne. Viele dieser Objekte sind aber vom Zerfall bedroht. Nicht nur der Zahn der Zeit nagt an ihnen, sondern auch Säure und Holzschliff in den Papieren zerstören diese schleichend und unaufhaltsam. Um dem Wettlauf gegen den Zerfall von Kulturgut zu gewinnen, hat die Landesregierung 1986 das „Landesrestaurierungsprogramm“ ins Leben gerufen. Kernstück dieses Programms zur Erhaltung gefährdeter Archivalien und Bücher ist das in Ludwigsburg angesiedelte Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut des Landesarchivs Baden-Württemberg mit seinen leistungsfähigen Werkstätten für Restaurierung, Konservierung und Reprografie. Im Rahmen der Führung erhalten Sie Einblick in die Werkstätten und können moderne Methoden der Restaurierung von Papier, Pergament und Einbänden kennenlernen. - Führung: Diplomrestauratorin Cornelia Bandow, Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut.

    Euro5
  • Führung durch die Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Ankommen und Bleiben? 70 Jahre deutsch-italienisches Anwerbeabkommen

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Mit seiner aktuellen Ausstellung beleuchtet das Hauptstaatsarchiv das Leben italienischstämmiger „Gastarbeiter“ in Baden-Württemberg vom Jahr 1955, als das deutsch-italienische Anwerbeabkommen geschlossen wurde, bis in die 1970er Jahre. Schau und Führung zeigen auf, wie das Anwerbeabkommen zustande kam, was Italienerinnen und Italiener dazu bewegte, nach Baden-Württemberg zu kommen, wie die Gastarbeiter im Südwesten lebten und – nicht zuletzt – wie die italienische Gemeinde unser Bundesland prägte. - Führung: Kurator Dr. Stefan Holz, Hauptstaatsarchiv Stuttgart.

    Euro 5
  • Besuch des Polizeimuseums Stuttgart

    Polizeimuseum Stuttgart, Hahnemannstraße 1 Hahnemannstraße 1, Stuttgart

    Eine spannende Zeitreise verspricht die Führung im Stuttgarter Polizeimuseum. In eindrucksvollen und faszinierenden Themeninseln präsentiert der Polizeihistorische Verein Stuttgart e. V. in Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Stuttgart die Geschichte der Polizei in der Landeshauptstadt. Vielfältige Exponate, Dokumente und Medien machen 200 Jahre Polizeigeschichte lebendig. Spektakuläre Verbrechen, die Stuttgart und die Region erschütterten, sowie ihre Aufklärung werden bewegend dokumentiert. Die Führung übernehmen ehemalige Polizistinnen und Polizisten, die teils selbst mit den Fällen tangiert waren.

    Euro10
  • Besuch der Ausstellung im Limesmuseum Aalen: Fremde Nachbarn – Rom und die Germanen

    LImesmuseum Sankt-Johann-Straße 5, Aalen

    Römer und Germanen – zwei Kulturen, die über Jahrhunderte nebeneinander lebten, sich begegneten, bekriegten und beeinflussten. Zwischen Handel, kulturellem Austausch, Allianzen und Auseinandersetzungen lagen Nähe und Distanz oft dicht beieinander. Nationale und internationale archäologische Funde beider Kulturen lassen Geschichten lebendig werden, die uns bis heute etwas über ihr Zusammenleben erzählen. Denn das Verhältnis zwischen Römern und Germanen formte nicht nur das antike Europa – es wirft auch Fragen auf, die bis in unsere Gegenwart reichen. Die Große Sonderausstellung erzählt von Begegnungen und dem Alltag der Menschen diesseits und jenseits des Limes: von Waffen und Weingefäßen, von römischen Städten und germanischen Dörfern, von Grabbeigaben und Inschriften. - Führung: Museumsleiterin Julia Datow-Enslin.

    euro10
  • Führung durch die Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Kostbare Schätze aus 750 Jahren deutsch-französischen Beziehungen

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Die gemeinsam vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Institut Français in Stuttgart zweisprachig gestaltete Ausstellung präsentiert herausragende Zeugnisse deutsch-französischer Geschichte vom späten Mittelalter bis heute. Damit werden die Höhepunkte gemeinsamer Begegnungen über die Grenzen hinweg eindrücklich vor Augen geführt – in Frieden und Krieg, in Freundschaft, Konkurrenz und Partnerschaft. Die Brennpunkte deutsch-französischer Begegnungen von 1274 bis in unsere unmittelbare Gegenwart werden als Ensembles von historischen Dokumenten und wertvollen Objekten vorgestellt. Die politische und kulturelle Nähe Frankreichs und Deutschlands kommt dabei gerade in der engen Verbindung zwischen Württemberg und Montbéliard sowie dem Elsass mit Straßburg besonders zum Ausdruck. Die reichen Bestände des Hauptstaatsarchivs bieten dafür eine große Auswahl und werden durch zahlreiche internationale Leihhaben ergänzt. - Führung: Prof. Dr. Peter Rückert, Leiter des Hauptstaatsarchivs Stuttgart

    Euro5
  • Führung durch die Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Kostbare Schätze aus 750 Jahren deutsch-französischen Beziehungen

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

    Die gemeinsam vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Institut Français in Stuttgart zweisprachig gestaltete Ausstellung präsentiert herausragende Zeugnisse deutsch-französischer Geschichte vom späten Mittelalter bis heute. Damit werden die Höhepunkte gemeinsamer Begegnungen über die Grenzen hinweg eindrücklich vor Augen geführt – in Frieden und Krieg, in Freundschaft, Konkurrenz und Partnerschaft. Die Brennpunkte deutsch-französischer Begegnungen von 1274 bis in unsere unmittelbare Gegenwart werden als Ensembles von historischen Dokumenten und wertvollen Objekten vorgestellt. Die politische und kulturelle Nähe Frankreichs und Deutschlands kommt dabei gerade in der engen Verbindung zwischen Württemberg und Montbéliard sowie dem Elsass mit Straßburg besonders zum Ausdruck. Die reichen Bestände des Hauptstaatsarchivs bieten dafür eine große Auswahl und werden durch zahlreiche internationale Leihhaben ergänzt. - Führung: Dr. Wolfgang Mährle, Hauptstaatsarchiv Stuttgart

    Euro5
  • Stadtspaziergang: Vom Max-Eyth-See zur Burgruine Hofen

    Stadtbahnhaltestelle Max-Eyth-See

    Entdecken Sie eine der interessantesten Ecken Stuttgarts! Unsere Wanderung beginnt am Max-Eyth-See, der in den 1920er Jahren aus einer Kiesgrube entstand und 1971 zu Stuttgarts beliebtem Naherholungsgebiet umgestaltet wurde. Von dort führt der Weg in den historischen Dorfkern von Hofen, das 1120 erstmals erwähnt wird. Der Ort birgt eine konfessionelle Besonderheit: Unter Herzog Carl Eugen entwickelte sich Hofen zu einer katholischen Enklave im protestantischen Württemberg. Wir passieren das historische Fährhaus mit Hochwassermarken und erreichen dann die beeindruckende St. Barbara-Kirche, Stuttgarts einzige Wallfahrtskirche. Unmittelbar daneben zeugt die größte Burgruine der Landeshauptstadt von mittelalterlicher Wehrhaftigkeit. Unter fachkundiger Leitung des Ortshistorikers Wofgang Zwinz werden wir viel Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte des Sees und die Neckar-Schiffahrt, über Spuren römischer Besiedlung, die St. Barbara-Kirche, die Grabdenkmäler auf dem alten Friedhof sowie die Burgruine erfahren. – Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam im Sommerbesen der Familie Scheef einzukehren. -

    Führung: Wolfgang Zwinz, Stuttgart

    Euro10,00
  • Ein Ort von besonderer Ausstrahlung: Die Stiftskirche in Stuttgart

    Stiftskirche, Stiftsraße 12, Stuttgart

    Die Stiftskirche ist die älteste und größte Kirchengründung im heutigen Stuttgarter Stadtbezirk Mitte. Die einstige Dorfkirche wandelte sich um 1240 in eine herrschaftliche Kirche mit drei Schiffen. Über Jahrhunderte diente sie als Hauptgrablege des Hauses Württemberg. Im Laufe der Zeit wurde die Stiftskirche immer wieder um‐ und ausgebaut, was sich in ihrer Architektur widerspiegelt. Wer genau hinschaut, kann auch heute noch die verschiedenen Stilepochen entdecken.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stiftskirche durch Bombenangriffe schwer zerstört. Der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit brachte gravierende Veränderungen; von 1999 bis 2003 wurde der Innenraum ein weiteres Mal umgebaut. Trotz der Zerstörungen haben sich bedeutende Kunstwerke in und an der Kirche erhalten. -
    Architektur, alte und moderne Kunst sowie tiefgründige Symbolik stehen im Mittelpunkt der Führung.

    Führung: Dipl.-Ing. Ludger Schmidt, Steinenbronn

    Euro5,00
  • Stadtspaziergang: Junge Stadt in alten Mauern – Waiblingen

    Galerie Stihl, Eva Mayr-Stihl-Platz 1, Waiblingen

    Waiblingen, heute Kreisstadt des Rems-Murr-Kreises, blickt auf eine lange Geschichte zurück. In der Zeit der Karolinger entstand eine Königspfalz, und auch unter den nachfolgenden Herrscherdynastien der Ottonen, Salier und Staufer blieb der Ort Königsgut. Um 1200 kam Waiblingen an die Grafschaft Württemberg, 1250 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts. In der Zeit des württembergischen Königreichs wurde Waiblingen Oberamtsstadt.

    Die historische Altstadt mit Fachwerkhäusern, dem alten Rathaus, dem Hohwachtturm und Resten der Stadtbefestigung bildet den kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Stadt. Die evangelische Michaelskirche aus der Zeit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist die Hauptkirche. – Der Stadtrundgang lässt die Geschichte Waiblingens lebendig werden und führt zu den markantesten Sehenswürdigkeiten einschließlich der Michaelskirche. -
    Führung: Stadtführer Klaus Hoscislawski, Waiblingen

    Euro10,00