“…sans frontières.” Deutsche und französische Musik für Clavichord aus dem 17. Jahrhundert

Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Straße 4, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

Italienische Toccata, französische Tanzmusik und deutsches Liedgut: Der in Stuttgart geborene Komponist Johann Jakob Froberger (1616-1667) gilt durch sein vielfältiges Schaffen und seine Reiselust zurecht als Prototyp eines gesamteuropäischen Musikers. Die Veranstaltung beleuchtet musikalisch und erläuternd Frobergers Verhältnis zum Clavicord wie auch zu seinen Zeitgenossen.

Kostenlos

Der Stuttgarter Pragfriedhof – Auf den Spuren berühmter Württemberger

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Glauben und Geschichte im Nagoldtal

Die erste Station der Tagesfahrt ist die hochbedeutende Benediktinerabtei Hirsau im Nagoldtal. Benediktiner bestimmten über 500 Jahre lang das Leben in Hirsau. Von ihrem Wirken im nördlichen Schwarzwald zeugen heute noch baugeschichtlich bedeutende Überreste: östlich der Nagold die Ruinen des Klosters St. Aurelius, westlich der Nagold diejenigen des Klosters St. Peter und Paul.

€48,00

Barock in Oberschwaben: Bad Waldsee und Altshausen

Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße

Die erste Station der Exkursion ist das an der Schwäbischen Barock- und Bäderstraße gelegene Bad Waldsee, das nicht nur als Moorheilbad, sondern auch wegen seiner historischen Altstadt bekannt ist. Bei einem Rundgang sehen wir unter anderem das Rathaus mit seiner gotischen Fassade, das Spital und das Wasserschloss. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Stiftskirche St. Peter mit ihrer prächtigen Barockfassade.
Nach dem Mittagessen fahren wir weiter zum nahegelegenen Schloss in Altshausen. Das Schloss war einst die Residenz des Landkomturs der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund. Nach der Auflösung des Deutschen Ordens im Deutschen Reich (1809) fiel Altshausen erst an Bayern und dann im Tausch an Württemberg. Heute ist das Schloss Wohnsitz der Familie des Oberhauptes des Hauses Württemberg. Schloss Altshausen präsentiert sich als Anlage, an der man noch wichtige barocke Bauprinzipien ablesen kann. Neben Teilen des Parks und der Kirche St. Michael können wir auch ausgewählte Räume des Schlosses besichtigen.

Euro49,00

Zweitägige Studienfahrt: Zwei Weltkulturerbe-Stätten: Worms und Lorsch

Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße

Die zweitägige Exkursion führt zu UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten in den benachbarten Bundesländern Rheinland-Pfalz und Hessen. Den ersten Tag verbringen wir in Worms. Die "Stadt der Religionen" bietet ihren Besuchern mit Themen wie jüdische Geschichte, Reformation und dem Dom Highlights der europäischen Kulturgeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit. Aus der Blütezeit der jüdischen Gemeinde hat sich das ehemalige jüdische Wohnviertel mit romanischer Synagoge erhalten. Der jüdische Friedhof mit ca. 2.500 Gräbern ist der älteste jüdische Friedhof Europas. Der Dom war die Grablege von fünf Generationen der salischen Herzöge im 10./11. Jahrhundert. - Nach der Übernachtung in Worms folgt am Samstag, 17. Juni, mit dem Besuch von Lorsch ein weiterer Höhepunkt. Seit seiner Gründung in karolingischer Zeit bis weit in das Hochmittelalter zählte das Kloster Losch zu den wichtigsten kulturellen Zentren zur Verbreitung der am Königshof entwickelten Bildungsprogramme. Im Rahmen einer Führung erkunden wir das Klostergelände. Drei Bauten der ehemals großen Anlage des Reichsklosters sind verblieben: ein Fragment der Nazarius-Basilika, ein Abschnitt der Klostermauer sowie die berühmte Königshalle. Durch die Neugestaltung des Welterbes Kloster Lorsch im Jahr 2014 sind beide Klosterareale - die frühere und die spätere Klostergründung - erstmals landschaftsarchitektonisch miteinander verbunden. Nach der Mittagspause besichtigen wir das auf dem Klostergelände angelegte karolingische Freilichtlabor Lauresham, das zeigt, wie Menschen zu Zeiten Karls des Großen gelegt haben. - Auf der Rückfahrt nach Stuttgart machen wir noch Halt in Heppenheim. Mittelalterliches Fachwerk, schöne Altstadtgässchen und idyllische Plätze prägen das Stadtbild und laden zu einem Spaziergang ein. - Leitung: Dr. Nicole Bickhoff, Stuttgart; Führungen: Dr. Irene Spille, Worms; qualifizierte Führungen in Lorsch. - Kosten: 225,- Euro p. P. im DZ, 245,- im EZ (inkl. Busfahrt, Übernachtung, Abendessen, sämtliche Eintritte und Führungen).

Euro225

Auf den Spuren des Krieges von 1870/71 im Elsass

Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße

Am 6. August ereignete sich zwischen den elsässischen Orten Wörth, Fröschweiler und Gunstett eine der ersten großen Schlachten des Deutsch-Französischen Krieges. Gemeinsam schlugen Preußen, Bayern und Württemberger unter fürchterlichen Verlusten die französischen Truppen. Hatten die vereinten deutschen Kräfte noch 1866 im 'Deutschen Krieg' aufeinander geschossen, errangen sie nun einen symbolhaften gemeinsamen Triumph, der für den Kriegsverlauf bedeutend werden sollte.
Nach dem Krieg wurde das ursprünglich französische Schlachtfeld Teil der deutschen 'Reichslande Elsaß-Lothringen'. Zahlreiche Monumente wurden von deutschen wie französischen Regimentern als Zeichen der Erinnerung auf dem weitläufigen Gelände gesetzt. Zugleich entwickelte sich das Schlachtfeld zu einem nationalen Weiheort mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Noch heute künden viele erhaltenen Denkmäler und Gräber von den Ereignissen und der daran anknüpfenden Erinnerungskultur. Auch der mehrmalige territoriale Wechsel des Gebiets hat seine Spuren in der Denkmallandschaft hinterlassen. -
Die Exkursion beginnt mit dem Besuch des Musée de la Bataille de Wörth. Im Anschluss werden die Trümmer des ehemaligen Kaiser-Friedrich-Denkmals besichtigt. Von dort bietet sich ein Panoramablick über das Schlachtfeld. Nach dem Mittagessen fährt der Bus die Exkursionsteilnehmer zum Bayerndenkmal in Wörth. Von dort wird das Schlachtfeld zu Fuß über Elsasshausen bis zur Friedenskirche von Fröschweiler erlaufen. An zahlreichen Denkmälern werden anhand von Quellenmaterial die Zusammenhänge erläutert. Von der Friedenskirche fährt der Bus zum Beginn des 'Sentier de Turcos'. Nachdem dieser hügelab durchlaufen wurde, erfolgt die Heimfahrt nach Stuttgart. -
Leitung/Führung: Prof. Dr. Tobias Arand, Ludwigsburg

Euro75

Tagesexkursion nach Rottweil

Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße

Die Tagesfahrt in die älteste Stadt Baden-Württembergs vereint einige Highlights. Die erste Station ist das Dominikanermuseum, das 1992 als Zweigmuseum des Landesmuseum Württemberg eröffnet wurde. Schwerpunkte des Museums sind die Römer und mittelalterliche Skulpturen. Der Ausstellungsbereich sakrale Kunst / Sammlung Dursch, dem wir uns mit einer fachkundigen Führung besonders zuwenden, wurde 2019 neu konzipiert. Die Sammlung mit rund 180 Objekten aus der Zeit des späten 13. bis frühen 17. Jahrhunderts wurde ab 1836 vom späteren Rottweiler Stadtpfarrer und Dekan Johann Georg Martin Dursch zusammengetragen. Sie stellt eines der umfangreichsten Ensembles mittelalterlicher Bildwerke aus Schwaben dar und birgt Hauptwerke der mittelalterlichen Bildhauerei. Vor dem Mittagessen werfen wir noch einen Blick in die Lorenzkapelle. Die Kunstsammlung in der ehemaligen Friedhofskapelle zeigt den Figurenzyklus des Rottweiler Kapellenturms, der zu den bedeutendsten Leistungen der gotischen Monumentalplastik des 14. Jh. in Schwaben gehört. - Am Nachmittag folgt ein Rundgang durch die 2.000 Jahre alte Stadt. Wer durch das Schwarze Tor die historische Innenstadt Rottweils betritt, spürt den Atem der Geschichte. Schließlich war dieses Wahrzeichen einst Teil einer monumentalen Befestigungsanlage, die weitestgehend bis heute erhalten blieb. Der Spaziergang entlang der prächtigen Hauptstraße gleicht einer Zeitreise: Stolze Bürgerhäuser mit kunstvoll verzierten Erkern, hochaufragenden Dachstühlen und schmiedeeisernen Zunftzeichen zeugen selbstbewusst von der großen Vergangenheit Rottweils. - Zu den neuen Wahrzeichen Rottweils zählt der 2017 eröffnete Aufzugstestturm. Das Architektenbüro Helmut Jahn und Werner Sobek hat die sich nach oben windende Betonspirale in einen Stoffmantel aus Glasfasergewebe eingehüllt, der den Turm je nach Tages- und Jahreszeit in immer neue Lichtreflexionen taucht. Innerhalb von 30 Sekunden geht es mit dem verglasten Panoramalift hinauf auf die Besucherebene - der höchsten Aussichtsplattform Deutschlands. Hier oben eröffnet sich ein fabelhafter Fernblick über den Schwarzwald und die Schwäbische Alb, bei klarem Wetter sind sogar die Alpen zu sehen. - Leitung: Dr. Nicole Bickhoff, Stuttgart; Führungen. Dr. Ingrid-Sybille Hoffmann, Stuttgart (Dominikanermuseum); Cornelia Votteler, Rottweil (Stadtführung).

Euro75

Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau

Abfahrt: Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße, Parkbucht beim Haus der Geschichte

Das Königskloster Reichenau war eines der innovativsten kulturellen und politischen Zentren des Reichs und besaß im 10. und 11. Jh. eine einflussreiche Malschule. Im Reichenauer Skriptorium entstanden einige der wertvollsten Prachthandschriften der Welt. Bereits im Jahr 2000 wurde die "Klosterinsel Reichenau" in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen; 2003 wurden die Hauptwerke der Reichenau Handschriften zum Weltdokumentenerbe ernannt.
Das erste Ziel der Tagesfahrt ist das Archäologische Landesmuseum in Konstanz, wo das Badische Landesmuseum die Große Landesausstellung "Welterbe des Mittelalters - 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau" präsentiert. Die Schau lässt die faszinierende Geschichte der Abtei anhand herausragender Kunstwerke lebendig werden. Ein besonderes Highlight sind die prachtvollen Handschriften aus dem Reichenauer Skriptorium, die erstmals in diesem Umfang in einer Ausstellung zusammengeführt werden. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter auf die Insel Reichenau, wo Museum und Münster auf dem Programm stehen. Zunächst besuchen wir die neugestaltete Ausstellung im Museum Reichenau, wo u. a. die Baugeschichte des Münsters St. Maria und Markus und des Klosters, das Wirken der Mönche und die Reichenauer Buchmalerei thematisiert werden. Das Münster St. Maria und Markus ist die älteste Kirche auf der Insel. Besonders sehenswert sind der gotische Chor und der schiffsförmige Dachstuhl. Eine spektakuläre Schatzkammer wartet mit zahlreichen Reliquienschreinen und weiteren Kultgegenständen aus dem 5. bis 18. Jh. auf. Vervollständigt wird die Anlage durch einen Klostergarten. - Leitung: Dr. Nicole Bickhoff, Stuttgart; Führungen: Dr. Olaf Siart (Konstanz), Dr. Hannah Bauersachs (Reichenau) - Kosten: 78 Euro p. P.

Euro78

Auf den Spuren der Franziska von Hohenheim und der Familie Grävenitz im Brenztal

Abfahrt: Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße, Parkbucht beim Haus der Geschichte

Vielfach bekannter als die Gemahlinnen der württembergischen Herzöge sind ihre Mätressen. Wer kennt sie nicht in Württemberg - Christina Wilhelmine von Grävenitz (1665-1744), die Mätresse des Herzogs Eberhard Ludwig, oder Franziska von Hohenheim (1748-1811), seit 1772 offizielle Mätresse, seit 1785 zweite Ehefrau des Herzogs Carl Eugen von Württemberg. Weniger bekannt ist, dass diese auf ihren Privatgütern selbst Herrscherinnen mit Rechten und Pflichten waren. Auf der Fahrt ins Brenztal lernen Sie die beiden Frauen aus einem anderen Blickwinkel und an weitgehend unbekannten Erinnerungsorten kennen.
Unser erstes Ziel ist Brenz, im 17. Jh. die Nebenresidenz der Herzöge von Württemberg-Weiltingen. Von 1727 bis 1733 waren Schloss samt Gut und Marktflecken im Besitz der "Landverderberin" Christina Wilhelmine von Grävenitz. Das Schloss im Renaissancestil beherbergt heute das Heimatmuseum. Die spätromanische Gallusikrche gehört zu den besonderen Schmuckkirchen des Landes. Ihre klare Architektur und ihr eindrucksvoller Bilderschmuck ziehen auch heute noch viele Besucher an.
Nach dem Mittagessen spazieren wir über die historische Allee nach Bächingen. Den Weg benutzten bereits Franziska und Carl Eugen, um in das Dorf zu gelangen. Franziska von Hohenheim hatte 1791 das Schloss, einen dreigeschossigen Sattelbau, gekauft; bis zu ihrem Tod hielt sie dort eine kleine Hofhaltung. Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden. Ein bemerkenswertes Baudenkmal ist die Nikolaikirche. Sie wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet und 1752 umgebaut. Auch die zugehörige Friedhofsmauer ist in weiten Teilen gut erhalten.
Den Abschluss bildet das reizvolle Städtchen Haunsheim. Seit dem Hochmittelalter war Haunsheim Sitz einer Adelsherrschaft. Die schwäbische Reichsritterschaft herrschte im 16. und 17. Jh. über das heutige Gemeindegebiet. Besonders sehenswert ist die evangelische Dreifaltigkeitskirche von 1609. Der einschiffige Wandpfeilerbau gilt heute als der einzige Renaissancebau in Deutschland, der den Augsburger Stil unter Elias Holl unverfälscht zeigt. - Leitung und Führung: Dr. Johannes Moosdiele-Hitzler, Nördlingen. - Kosten: 68 Euro p. P.

Euro68