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Die Stadt Murrhardt hat einen Lokalheiligen, dessen Grab sich hier befindet. Zwei örtliche Kirchen tragen seinen Namen. Wie heißt er?

Dieterich
Bernhard
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Sindelfingen - Vom Landstädtchen zur modernen Industriestadt

Termin:Dienstag, 28. Juni 2022, 14.30-16.30 Uhr
Führung: Sylvia Weller-Pahl, Sindelfingen
Treffpunkt: Sindelfingen, I-Punkt am Marktplatz
Kosten: 12,00 € pro Person
Teilnehmerzahl: 25
Hinweis: Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ohne Gewähr): Mit der S-Bahn bis S-Vaihingen, ab Vaihingen ZOB mit Bus 84 Richtung Universität (Abfahrt 13:54) bis Sifi-Marktplatz

Die Geschichte Sindelfingens reicht weit hinter die mittelalterliche Stadtgründung zurück. Erste Besiedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit; es folgten Römer und Alemannen. Das älteste Bauwerk Sindelfingens ist die romanische Martinskirche. Die im 11. und 12. Jahrhundert errichtete Kirche wurde Mittelpunkt eines ebenso bedeutenden wie wohlhabenden Chorherrenstifts. Die Stadtgründungsurkunde von 1263 regelte die Rechtsverhältnisse zwischen dem bestehenden Stift und der neu gegründeten Stadt. Als Graf Eberhard im Bart im Jahr 1477 das Chorherrenstift nach Tübingen verlegte, um damit den Grundstock für die neue Universität zu legen, war das ein herber Verlust für Sindelfingen. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich das nach wie vor bescheidene Städtchen zu einem Zentrum der Handweberei in Württemberg, und schließlich brachte die Ansiedlung der Daimler-Motoren-Gesellschaft 1915 den entscheidenden Entwicklungsschub. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurde aus dem beschaulichen Landstädtchen eine moderne und auch internationale Industriestadt.

Die heutige Stadt Sindelfingen hat weitaus mehr zu bieten, als man vielleicht auf den ersten Blick vermutet. Bei dem Rundgang folgen wir den historischen Spuren und besuchen auch die Martinskirche.

Abb.: Die Martinskirche in Sindelfingen (Foto: orgelbau-muehleisen)

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