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Welche Kirche diente dem Adelsgeschlecht der Württemberger vor der Stuttgarter Stiftskirche als Grablege?

Amanduskirche in Bad Urach
Stiftskirche in Beutelsbach
Stiftskirche in Tübingen

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Die Villa Gemmingen - Herrschaftliches Adelsanwesen am Villenhang der Karlshöhe

Termin:Mittwoch, 12. Juni 2019, 15.00 Uhr
Führung: Dr. Frank Ackermann, Stuttgart; Christa Freifrau von Tessin
Treffpunkt: Eingang der Villa, Mörikestr. 12
Kosten: 10,00 € pro Person
Teilnehmerzahl: 25

Verbindliche  Anmeldung bis 05.06.2019


Das überaus prachtvolle Anwesen wurde 1910-1911 nach einem Entwurf der Stuttgarter Architekten Albert Eitel und Eugen Steigleder, die sich an den Terrassenbauten der italienischen Renaissance orientierten, erbaut. Bauherren waren der Königlich württembergische Kammerherr Friedrich (Fritz) Freiherr von Gemmingen-Hornberg (1860-1924) und seine Frau Dora geborene Siegle (1877-1955), die jüngste Tochter des Stuttgarter Chemiefabrikanten Gustav von Siegle (1840-1905). Siegle hatte zuvor schon mit der Villa Siegle und der Villa Ostertag-Siegle großartige Bauten auf der Karlshöhe errichten lassen. Die Baukosten für die Villa Gemmingen beliefen sich auf die ungeheure Summe von etwa sechs Millionen Goldmark; sie war damit mehr als doppelt so teuer wie die gleichzeitig errichtete Villa Reitzenstein.

Die Villa Gemmingen hat den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden und verfügt noch heute über die originale Ausstattung. Als das Anwesen vom Abbruch bedroht war, wurde es 1982 durch die Sanierungsinitiative einer Architektengemeinschaft erhalten. In der Folge war das Gebäude für zwei Jahrzehnte Sitz des Landesdenkmalamts (bis 2002). Heute ist es wieder im Besitz von Nachfahren der Familie und wird im Rahmen der Führung exklusiv geöffnet.

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