<.> Die Mittagspause in der "Mühle" in Inzigkofen-Dietfurt ermöglicht einen Blick auf die ehemalige Burg Dietfurt, von der noch der Bergfried erhalten ist. Vor- und frühgeschichtliche Funde verweisen auf menschliche Spuren. Um 1900 erfolgte die Ansiedlung eines völkischen "Neutemplerordens", dessen Kulthandlungen in den Höhlen unterhalb des Bergfrieds stattfanden. <.><.> Die Fahrt führt uns weiter über Laiz und Krauchenwies mit klassizistischem Schloss und Wildpark "Josefslust" nach Habsthal. Seit 1259 befand sich dort ein Dominikanerinnenkloster, das 1806 aufgelöst wurde. Nach verschiedenen Nutzungen siedelten sich 1891 Benediktinerinnen an. Die Führung durch die Priorin bietet einen reizvollen Einblick in das neu renovierte Kloster und die Klosterkirche. " />Klöster und Naturparks an der Oberen Donau - Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein e. V.

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"Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab" - wo liegt die von Ludwig Uhland so melancholisch geschilderte Kapelle?

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Klöster und Naturparks an der Oberen Donau

Termin:Donnerstag, 9. Mai 2019, 8.00-19.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger, Esslingen
Führungen: Bernd-J. Eck und Werner Eberle, Inzigkofen; Priorin Sr. Kornelia Kreidler OSB
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße, Parkbucht unterhalb des Hauses der Geschichte
Rückkehr: ca. 19.00 Uhr in Stuttgart
Kosten: 38,00 € pro Person (inkl. Eintritte und Führungen)
Teilnehmerzahl: 50

Auf der Fahrt an die Obere Donau wird ein landschaftlich und kulturgeschichtlich reizvoller Landstrich zu entdecken sein. Die erste Nennung des Ortes Inzigkofen findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1263, in der Berthold von Waldburg-Rohrdorf den Zisterzienserinnen vom Kloster Wald das Anwesen des damaligen Inzigkofens schenkt. 1306 wird der Ort im Habsburger Urbar erwähnt. Im Jahr 1354 erfolgte die Gründung des Frauenklosters, zunächst als Klause, dann als Augustinerinnenkloster. Das Kloster wurde 1633 von Michael Beer zur barocken Klosteranlage erweitert. Diese ist heute einschließlich des ehemaligen Mesner- und Beichtigerhauses im Besitz der Gemeinde und - komplett renoviert und modernisiert - der Sitz einer renommierten Volkhochschule. Die Führung schließt neben der Klosteranlage auch den Kapitelsaal und die sich nach Umbauten 1780 in klassizistischer Form präsentierende Klosterkirche St. Johann mit ihrem beeindruckenden Hochaltar ein.

Zur Donau erstreckt sich der der Fürstliche Park Inzigkofen, ein kulturgeschichtlich bedeutsamer "Naturpark" aus der Romantik. Er liegt beiderseits der Donau und bezieht den felsigen Steilhang, der den Ausgang des Beuroner Donaudurchbruchs markiert, in die Gartenarchitektur ein. 1811-1829 wurde der Park unter Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen angelegt; noch heute befindet er sich im Besitz der Hohenzollern. Das 25 Hektar große Gelände mit Grotten, Teufelsbrücke, Hängebrücke und Eremitage wird uns fachkundig im Rahmen eines Rundgangs vorgestellt.

Die Mittagspause in der "Mühle" in Inzigkofen-Dietfurt ermöglicht einen Blick auf die ehemalige Burg Dietfurt, von der noch der Bergfried erhalten ist. Vor- und frühgeschichtliche Funde verweisen auf menschliche Spuren. Um 1900 erfolgte die Ansiedlung eines völkischen "Neutemplerordens", dessen Kulthandlungen in den Höhlen unterhalb des Bergfrieds stattfanden.

Die Fahrt führt uns weiter über Laiz und Krauchenwies mit klassizistischem Schloss und Wildpark "Josefslust" nach Habsthal. Seit 1259 befand sich dort ein Dominikanerinnenkloster, das 1806 aufgelöst wurde. Nach verschiedenen Nutzungen siedelten sich 1891 Benediktinerinnen an. Die Führung durch die Priorin bietet einen reizvollen Einblick in das neu renovierte Kloster und die Klosterkirche.

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