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Der Ipf, das markante Wahrzeichen Bopfingens, ist nicht nur geologisch, sondern auch historisch bedeutsam. Was befand sich einst auf seinem Plateau?

eine mittelalterliche Burg
eine keltische Stätte
ein römisches Kastell

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Reichsstädtische Highlights und Ausstellung "Hexenwahn 1484"

Termin:Samstag, 13. Mai 2017, 8.00-19.00 Uhr
Führung: Prof. Dr. Andreas Schmauder, Leiter des Stadtarchivs Ravensburg und Direktor des Museum Humpis-Quartier
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart, Urbanstraße, bei der Württ. Landesbibliothek
Rückkehr: ca. 19.00 Uhr in Stuttgart
Kosten: 35,00 Euro pro Person (inkl. Eintritte und Führung)
Teilnehmerzahl: 40

Verbindliche  Anmeldung bis 08.05.2017


Ravensburg ist eine der besonders gut erhaltenen Städte Süddeutschlands. Zusammen mit Stadtarchivar Andreas Schmauder begeben wir uns auf Entdeckungstour zu den zentralen Orten reichsstädtischer Macht und Selbstdarstellung aus dem Spätmittelalter.

Am Ende des 15. Jahrhunderts war die Reichsstadt Ravensburg eines der Zentren bei der Entstehung von Hexenwahn und Hexenverfolgung in Europa. Der Stadt kam insofern eine entscheidende Bedeutung zu, als der päpstliche Inquisitor Heinrich Institoris 1484 in Ravensburg persönlich Hexenprozesse durchführte. Seine Ravensburger Erfahrungen hat er mit anderen in den berühmt-berüchtigten "Hexenhammer" aufgenommen. Im Museum Humpis-Quartier, einem der großen kulturhistorischen Museen der Region Bodensee/Oberschwaben, sehen wir hierzu die große Sonderausstellung "Hexenwahn 1484 - Frauen auf dem Scheiterhaufen".

Der Nachmittag ist der Altstadt gewidmet, die ihr spätmittelalterliches Bild fast komplett erhalten hat. Mit seinen 14 Tor- und Mauertürmen wird Ravensburg auch die "Stadt der Türme" genannt. Markante Gebäude sind das Waaghaus mit seinem Treppengiebel, das Lederhaus mit seinen Malereien und Giebelverzierungen und das spätgotische Rathaus mit seinem prunkvollen Renaissance-Erker. Entlang der Marktstraße kann man zahlreiche alte Patrizierhäuser sowie das im Barockstil erbaute Alte Theater entdecken.

Im Augsburger Religionsfrieden von 1555 und im Westfälischen Frieden von 1648 wurde festgelegt, dass vier freie Reichsstädte, darunter auch Ravensburg, bikonfessionell regiert werden sollten. Dies hatte zur Folge, dass die von den Karmelitern erbaute Kirche - die heutige Evangelische Stadtkirche - gleichzeitig von den römisch-katholischen Karmelitern und der evangelischen Gemeinde genutzt werden durfte. Dies war so bis 1810, als Ravensburg zu Württemberg kam.

Sehenswert ist auch die bis heute paritätisch genutzte Kapelle im Heilig-Geist-Spital.

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