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Die Stadt Schwäbisch Hall verdient ihren Namen und ihren früheren Reichtum einer Ware, die hier gewonnen und von hier gehandelt wurde. Um welche Ware handelt es sich?

Silber
Salz
Rosenquarz

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Gerlingen gestern und heute

Termin:Mittwoch, 29. Juli 2015, 14.00 Uhr
Führung: Klaus Herrmann MdL (Gerlingen)
Treffpunkt: Stadtmuseum Gerlingen, Weilimdorferstraße 9-11
Anfahrt: Stadtbahnlinie U 6, Endhaltestelle Gerlingen
Kosten: 6,00 € pro Person

Die Ursprünge Gerlingens gehen auf eine alemannische Siedlung zurück, deren Bewohner sich um ein Sippenoberhaupt namens Gero verbanden. Der erste urkundliche Nachweis findet sich in einer Urkunde des Klosters Lorsch aus dem Jahr 797, so dass Gerlingen auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken kann. In den letzten 100 Jahren hat sich Gerlingen von einem bäuerlich geprägten Ort mit 2.000 Einwohnern über eine Arbeiterwohngemeinde zu einer Stadt mit heute 19.000 Einwohnern entwickelt. Dies geschah insbesondere nach 1945 durch die Ansiedlung vieler Vertriebener sowie Zugezogener aus Stuttgart.

Eine Besonderheit ist die Geschichte der Gerlinger Mission mit zahlreichen Missionaren und Missionarsfrauen, die nach Afrika, Indien und China reisten, um das Evangelium zu verkünden, darunter Johannes Rebman (1820-1876), der als erster Europäer den Kilimandscharo entdeckte, Johannes Zimmermann (1825-1876) und Wilhelm Maisch (1878-1924). Zahlreiche Spuren finden sich auch zur Familie Schiller, die auf der zur Gerlinger Gemarkung gehörenden Solitude so lange gelebt hat wie an keinem anderen Ort. Daher nennt sich Gerlingen auch "Heimat der Familie Schiller". Ein Ehrenbürger der Stadt ist der Bildhauer Fritz von Grävenitz (1892-1959).

Der Leiter des Stadtarchivs, Klaus Herrmann MdL, wird auf einem etwa 90-minütigen Stadtrundgang kenntnisreich und unterhaltsam die Geschichte Gerlingens und seine städtische Entwicklung vermitteln. Den Abschluss bildet ein Besuch in dem von Dr. Catharina Raible geleiteten Stadtmuseum, das eine aktualisierte heimatkundliche Sammlung aufweist und eine Fotoausstellung zu keltischem Schmuck präsentiert. Im idyllischen Museumshöfle klingt mit einem Getränk und Gebäck die Halbtagesexkursion aus.

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