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Das mittelalterliche Hochadelsgeschlecht der Zähringer residierte in Südbaden. Hauskloster und Grablege war das Kloster St. Peter im Schwarzwald. Ursprünglich, um 1070, wurde es aber bei einem ganz anderen Ort gegründet. Welcher Ort war es?

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Katholischer Widerstand im südlichen Württemberg: Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Raphael Walzer

Termin:Samstag, 26. Juli 2014, 8.00-19.30 Uhr
Führung: Dr. Eberhard Fritz (Altshausen)
Abfahrt: 8.00 Uhr, Stuttgart, Urbanstraße, bei der Württ. Landesbibliothek
Rückkehr: voraussichtlich gegen 19.30 Uhr in Stuttgart
Kosten: 38,00 € pro Person (inkl. Eintritt und Führungen)

Der 70. Jahrestag der Ereignisse um den 20. Juli 1944 bietet den Anlass für diese Exkursion auf den Spuren des Hitler-Attentäters und seiner Familie sowie weiterer Protagonisten des katholischen Widerstands im südlichen Württemberg.

Den Auftakt bildet das Schloss in Albstadt-Lautlingen, der Wohnsitz der gräflichen Familie. Dort verbrachten die drei Söhne des Rentkammerpräsidenten Alfred Schenk Graf von Stauffenberg, Berthold, Alexander und Claus, einen Großteil ihrer Jugend, hier erholte sich Claus im Spätsommer 1943 von den schweren Verwundungen, die er kurz zuvor im Verlauf des Afrika-Feldzuges erlitten hatte. Wir besichtigen die Innenräume des Schlosses sowie die dort seit 2007 eingerichtete Gedenkstätte, die Claus Schenk Graf von Stauffenberg gewidmet ist. Dr. Eberhard Fritz wird durch die Gedenkstätte führen und die familiären und religiösen Hintergründe der späteren Verschwörer erläutern.

Nach dem Mittagessen in Beuron wird das dortige Benediktinerkloster als Zentrum des Widerstands gewürdigt. Bruder Jakobus Kaffanke gibt Einblick in seine Forschungen über Erzabt Raphael Walzer und dessen Opposition gegen das nationalsozialistische Regime. Das Kloster Beuron strahlte weit in die gebildeten katholischen Kreise aus. Es entstand ein Netzwerk von Regimegegnern, die mit Beuron verbunden waren.

Von Beuron aus führt uns der Weg nach Wilflingen. Das dortige Schloss ist seit 1464 im Besitz der Schenken von Stauffenberg. Es wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zum Jagdschloss umgebaut; aus dieser Zeit stammen die reichhaltige Einrichtung der Zimmer und das äußere Erscheinungsbild des Hauses. Der jetzige Eigentümer, Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg, wird uns begrüßen und im Rahmen einer Schlossführung mit der Familiengeschichte vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit vertraut machen.

In der freiherrlichen Oberförsterei, nur wenige Schritte vom Schloss entfernt, lebte nahezu 50 Jahre bis zu seinem Tod im Februar 1998 der Schriftsteller und Philosoph Ernst Jünger. Der Garten sowie die im Originalzustand belassenen Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers können besichtigt werden. Eine Ausstellung bringt Leben und Werk des Autors nahe.

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