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Unter der "Hirsauer Reform" versteht man eine mittelalterliche Reformbewegung der Kirche. Zu welchem Orden gehörten die Hirsauer Mönche?

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Ins Kernland der Staufer

Termin:Samstag, 14. September 2013, 9.00-18.00 Uhr
Führung: Dr. Stefan Lang (Göppingen)
Treffpunkt: 9.10 Uhr, Schwäbisch Gmünd, Bahnhofsplatz
Streckenverlauf: Schwäbisch Gmünd - Wäschenbeuren - Birenbach - Rechberghausen - Faurndau - Schloss Filseck und retour; Strecke: ca. 50 km
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr in Stuttgart, Hauptbahnhof
Kosten : 5,00 € pro Person

Von hier nahmen sie als Herzöge von Schwaben ihren Aufstieg: die Staufer, das berühmte Kaiser- und Königsgeschlecht, welches rund anderthalb Jahrhunderte die deutsche und mitteleuropäische Geschichte maßgeblich prägte. Um 1070 erbaute die Familie die Stammburg auf dem Hohenstaufen, dessen weithin sichtbarer Gipfel die Landschaft des Schurwalds und des Rehgebirges prägt. Unweit liegt auch das Kloster Lorch, Hauskloster und Grablege der frühen Staufer.

Unser Weg startet in Schwäbisch Gmünd, der ältesten Stauferstadt und später freien Reichsstadt. Hier kann die romanische Johanniskirche und das schöne Heiligkreuzmünster besichtigt werden. Auch die im Krieg unzerstörte historische Altstadt ist sehr reizvoll. Von Schwäbisch Gmünd führt der Weg über die alte Bahntrasse, auf der einst die Bummelbahn "Josefle" nach Göppingen verkehrte, nach Süden. Eine der Stationen wird das nahe Wäschenbeuren gelegene "Wäscherschloss" sein, früher allzu gern, aber historisch falsch als "Wiege der Staufer" bezeichnet. Doch handelt es sich bei der kompakten Anlage trotzdem um eine im Kern hervorragend erhaltene Ministerialenburg der späteren Stauferzeit, die heute als Museum und Veranstaltungsort genutzt wird. Doch v ielleicht lag die wahre "Wiege der Staufer" gar nicht so weit entfernt: nur einige hundert Meter abseits des Wäscherschlosses findet man an der Burgstelle "Burren" die deutlich sichtbaren Reste einer Turmhügelburg, nach neuen Forschungen von Walter Ziegler möglicherweise staufischer Besitz.

Über Birenbach mit seiner barocken Wallfahrtskirche und Rechberghausen geht es weiter in Richtung Faurndau. Dort wartet mit der spätromanischen Stiftskirche, einst zum Kloster St. Gallen gehörig, mit ihrem Bauschmuck und Wandmalereien ebenfalls ein beeindruckendes Zeugnis der späteren Stauferzeit. Wenn die Kräfte der Radfahrer noch ausreichen, entlohnt schließlich Schloss Filseck für den Aufstieg.

Von Faurndau aus wird wiederum die alte Bahntrasse für den Rückweg nach Schwäbisch Gmünd genutzt - diesmal mit dem Blick auf Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen zur Rechten.

Die von Dr. Stefan Lang, dem Leiter des Kreisarchivs Göppingen, vorbereitete Tour, ist so bemessen, dass Freizeitradler/-innen sie ohne Probleme bewältigen können. Ihr Fahrrad sollte technisch in Ordnung sein und mindestens über eine 3- oder 5-Gang-Schaltung verfügen. Das Tragen eines Fahrradhelmes wird empfohlen. Die Mitnahme von Getränken und leichter Verpflegung sowie adäquate Bekleidung für die Tour sind selbstverständlich. Pausen und Einkehrmöglichkeiten unterwegs sind eingeplant.

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